Gesundheitsreform - Mindestalter für viele Lebensmittel mit mehr als 50 Prozent Zucker

Gesundheitsreform - Mindestalter für viele Lebensmittel mit mehr als 50 Prozent Zucker

Nicht nur zu viel Fett ist ungesund, sondern auch Zucker ist ein echter Dickmacher. Letztendlich liegt es in der eigenen Verantwortung, sich gesund zu ernähren. Erwachsene sollten mit dieser Verantwortung umgehen können, doch für Kinder ist es bei all den Leckereien und der Werbung nicht einfach, diszipliniert zu bleiben. Es sind schließlich noch Kinder, welche sich mit teilweise giftigen und gefährlichen Lebensmitteln vergiften.

Dem möchte der europäische Ausschuss für investigative Zuckerforschung vorbeugen und ein Mindestalter für bestimmte Lebensmittel einführen. Süßigkeiten, die wie ein Lutscher oder Zuckerwatte fast komplett aus Zucker bestehen, sollen im Zuge der Gesetzesänderung ein Mindestalter von mindestens 16 Jahren erhalten. So sei sichergestellt, dass Kinder bis zum 16. Lebensjahr nicht mehr oder nur noch in seltenen Fällen übergewichtig werden. Allerdings komme es dabei auch auf die Verantwortung der Eltern an, diese dürfen Süßigkeiten für die Kinder nur in begrenztem Maße kaufen, dann würde der Plan funktionieren.

In erster Linie fehlt also nur noch ein Appell an die Eltern, damit die Gesundheitsreform für mehr Vitalität bei den Kindern sorgt. Lebensmittel mit mehr als 75 Prozent Zucker, dazu zählen sogar manche Getränke, Honig, Sirup sowie der normale Haushaltszucker, werden möglicherweise ein Mindestalter von 16 Jahren erhalten. „In diesem Alter sollte man ausreichend selbstständig sein und kann Verantwortung für die eigenen Essgewohnheiten übernehmen“, so der Sprecher des Komitees.

Die Kinder kurz mal zum Supermarkt schicken, um Zutaten für den Kuchen zu kaufen, gehört somit möglicherweise schon bald der Vergangenheit an. Denn puren Zucker gibt es dann nur noch ab 16 Jahren - vollkommen berechtigt, denn Zucker ist nicht weniger gefährlich, als Bier.

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