Politiker ziehen bundesweite Internetsteuer in Erwägung

Politiker ziehen bundesweite Internetsteuer in Erwägung

Es war nur eine Frage der Zeit, bis irgendjemand auf die Idee kommt, nicht nur Produkte und Dienstleistungen, sondern auch das Internet zu besteuern. Die Besteuerung des Internets sei eine Möglichkeit, um die hohen Kosten der Flüchtlingskrise zu bewältigen, so ein Befürworter der Idee. Wie genau das Internet dabei besteuert werden soll, ist allerdings noch niemandem so genau klar. Es gibt viele, verschiedene Ansätze, um mit dem Internet neue Steuergelder zu generieren.

Möglich wäre zum Beispiel eine Besteuerung wie beim GEZ-Modell. Jeder Haushalt, der über eine Internetverbindung verfügt, müsste somit regelmäßige Abgaben leisten. Doch auch eine Steuer, die pro Person berechnet wird, ist realistisch.

Hier kommt es natürlich weniger darauf an, wie lange jemand das Internet nutzt und wie häufig. Die Steuern für den Internetzugang würde man logischerweise pro Monat oder pro Jahr berechnen. Dafür gibt es dann einen einfachen Pauschalbetrag, welcher von den Bürgern an die entsprechende Bundesinternet-Steuer-Stelle überwiesen werden muss. Gerechnet wird mit außerordentlich hohen Gebühren, denn die Instandhaltung des Internets ist nicht günstig und muss weiterhin gewährleistet werden.

Wer also künftig noch nach Lust und Laune im Internet surfen möchte, muss mit Spitzensteuersätzen von bis zu 20% rechnen. Wer also 30.000 Euro im Jahr verdient, darf bis zu 6.000 Euro für die Internetsteuer abdrücken. Da bleibt nicht mehr viel Geld für die Einkommenssteuer übrig.

Auch in der Europäischen Union ist nicht jeder Politiker von dieser Idee abgeneigt. „Es ist eine super Idee, um einfach ein bisschen mehr Geld zu generieren. Die paar Tausend Euro sollten für keinen Haushalt ein ernsthaftes Problem darstellen“, so einer der liberalen Politiker vom europäischen Ausschuss für Internetangelegenheiten in Zürich.

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