Steuer für Fahrradwege (SfF) ist im Gespräch

Steuer für Fahrradwege (SfF) ist im Gespräch

Infrastrukturen wie Straßen, Fußgängerwege oder Fahrradwege sind teuer und zwar deutlich kostenintensiver, als die meisten denken. Während auf Straßen bereits in bestimmten Bereichen Abgaben geleistet werden müssen, war dies bei Fußgänger- und Fahrradwegen bisher nicht der Fall. Das könnte sich laut der Meinung einiger Analysten jedoch schon bald ändern. „Fußgängerwege werden für die nächsten Jahre mit Sicherheit kostenfrei nutzbar sein, doch Fahrradwege werden schnell abgenutzt und daher ist eine Besteuerung in Form einer einmaligen oder regelmäßigen Zahlung als finanzielle Grundlage für zukünftige Baumaßnahmen nicht ausgeschlossen“, so der Tierpädagoge Heinrich M., welcher seit mehreren Jahren eine außerordentliche Anzahl an detaillierten und zusammenhängenden Statistiken zum Straßenverkehr erstellt hat, die zu unerfreulichen Prognosen führten.

Die ersten Reaktionen zeigen Empörung. „Das ist unser Land. Sie kommen zu uns, nehmen uns die Frauen, die Arbeitsplätze und nun sollen wir auch noch für unsere eigenen Radwege zahlen?“, Lutz kann ganz offenbar gar kein Verständnis für die Prognose aufbringen und ist merkbar aufgeregt. Auch andere Stimmen lassen verstehen, dass diese Maßnahme nicht erwünscht ist. Lasst uns ein Zeichen gegen den Kapitalismus setzen, schrie einer der linksorientierten Anhänger mitten im Gespräch, und setze ein nebenstehendes Auto in Flammen. Das war natürlich nur die Krönung. Für den Normalbürger wirkt die neue Idee fast genauso wie die GEZ. Man zahlt Gebühren, obwohl man sowieso die bessere Variante wählt. Sei es das Auto im Straßenverkehr oder Netflix am PC.

Für realistisch hält der selbsternannte Profi Heinrich M. eine SfF, die pro Fuß oder Fahrrad pro Haushalt berechnet wird. „Da es schwer zu messen ist, wie intensiv die Fahrradwege pro Bürger genutzt werden, kann nur die Anzahl der Füße oder Fahrräder pro Haushalt ein ausschlaggebender Faktor sein“, so Heinrich M. Das bedeutet dann natürlich auch, dass möglicherweise Vierbeiner wie Hund und Katze einen Einfluss auf das Kontingent für die Nutzung der Fahrradwege haben.

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