Weniger Verletzte im Einsatz - Polizei wechselt zu speziellen Gummipatronen

Weniger Verletzte im Einsatz - Polizei wechselt zu speziellen Gummipatronen

Es kommt zum Glück nur selten vor, dass die Polizei einen Menschen schwer verletzen muss. Um das Risiko von Verletzungen noch weiter zu reduzieren, sollen zukünftig möglicherweise Gummigeschosse zum Einsatz kommen, die deutlich weniger gefährlich sind.

Allerdings wird es sich dabei nicht um normale Gummipatronen handeln, sondern um spezielle Patronen, die über einen integrierten Elektroschocker verfügen. Sobald die Patrone ein Objekt trifft, wird ein Stromschlag verursacht, der die Zielperson für einen bestimmten Zeitraum handlungsunfähig macht. Hinzu kommt eine winzige Vorrichtung mit Lautsprecher und Mikrofon, die es ermöglicht, mit der anderen Partei auch über längere Entfernungen sicher zu kommunizieren.

So können zukünftig diplomatische Lösungen gefunden werden - ohne die Gefahr, dass jemand ernsthaft verletzt wird. Das einzige Problem bei der Idee sind die Größe und die Kosten der Projektile, denn die Vorrichtung bestehend, aus Lautsprecher und Mikrofon, nimmt viel Platz ein und muss zudem vor dem Aufprall geschützt sein.

Kritiker der Idee sind der Meinung, man solle bei normalen Geschossen bleiben. Elektrostöße seien im Sinne des symmetrischen Aufeinandertreffen eine unfaire Maßnahme, die für erhebliche Nachteile bei der gegnerischen Partei sorge und kaum eine Möglichkeit der Gegenwehr biete.

Die Sprecherin der nationalen Vereinigung krimineller Organisationen, welche anonym und unerkannt bleiben möchte, hat bereits angekündigt, man werde sowohl beim obersten Bundesgericht, als auch beim Europäischen Gerichtshof Einspruch gegen die geplante Maßnahme erheben.

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